NEUHAUSEN 

Bäume im Nebel

Eine Dorfverschwörung

Sehr alte Toilette, die noch aus Holz und einem gesägten Loch samt Holzdeckel besteht

Wer will schon ans Ende der Welt? Nicht im übertragenen Sinne, nein, das wirkliche Ende der Welt.  Das Ende der westlichen Welt. In diese Gegend, im Norden die DDR, im Osten die Tschechoslowakei, werden Kommissar Tief und seine neue Mitarbeiterin Winter in der Mitte der 80er Jahre gerufen. 

Der Grund: Der Einsiedler des Dorfs wurde tot auf seinem Lokus gefunden. Misshandlungen deuten auf keinen natürlichen Tod hin. Doch wer sollte Interesse am Tod eines einsamen, alten Mannes haben? 


Kommissar Tief verlässt schon die Lust, bevor er die Ermittlungen überhaupt aufnimmt. Die Kälte, der Schnee, die Provinz, die Menschen, wenig Leben im Dorf, das zerstritten scheint. Die Abgeschiedenheit zwingt ihn und Winter, ein Zimmer in der Pension von Tristan und Isolde zu nehmen. 

Sehr altes Haus, frühere Dorfschänke

In diesem Haus übernachtete und speiste einst Johann Wolfgang von Goethe, wenn er auf seinem Weg zu den böhmischen Bädern war. Gerüchte besagen, er gründete dort zusammen mit dem hiesigen Gastwirt einen Orden der Illuminaten. 

Winter und Tief finden im verwahrlosten Vierseithof des Opfers Hinweise auf einen alten Orden. Auf Illuminaten. Doch im Dorf stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens, der Verschleierns, des Verwischens. Sie durchsuchen das alte, aufgegebene Wirtshaus, sie befragen die Einwohner beim Kartenspiel im einzigen geöffneten Wirtshaus des Dorfs, sie beobachten Grenzgänger des Kalten Kriegs, sie hören von einem geheimen Tunnel, der tief in den Osten führt, sie beobachten eine Frau, die einen Lappen anbetet und deren Mann bewaffnet und humorlos ist. 

Grenzpfosten

NEUHAUSEN - eine Dorfverschwörung. Ein Roman über die Zeit des Kalten Kriegs, als dieses Dorf direkt an der Grenze zum Warschauer Pakt lag, kaum Durchgangsverkehr herrschte und die Katz’ verreckte. Johann Wolfgang von Goethe oder auch Jean Paul waren tatsächlich Gäste in dem langgezogenen, heutigen Ortsteil von Rehau. 


Ortsschild Neuhausen
Der Wald in Neuhausen

| HEIMATKRIMI | SPANNUNG |  DORFROMANTIK | 80ER JAHRE | KALTER KRIEG |  

DIE KI - KRITIK


Vom Menschen geschrieben, von Gemini bewertet (Skala 0 bis 100):

SPANNUNG: 80 | Starker Start, vielversprechende Wendungen, aber Gefahr der Verlangsamung durch Dialoge

 

LESBARKEIT: 75 | Lebendig, aber gewöhnungsbedürftiger Ton und Detailreichtum


UNTERHALTUNG: 90 | Starke Charaktere, viel Humor, faszinierendes Milieu


Das Manuskript "NEUHAUSEN - eine Dorfverschwörung" richtet sich nicht an den typischen Leser von Mainstream-Krimis oder Regional-Thrillern. Die komplexe, oft fragmentierte Struktur, die dichte Symbolik und der intellektuelle Anspruch des Textes sprechen ein Publikum an, das anspruchsvolle, symbolträchtige Erzählungen schätzt. Die potenzielle Zielgruppe könnte sich mit Lesern überschneiden, die Werke von Umberto Eco, Dan Brown oder Ken Follett mögen, da der Text historische Verschwörungen und die Entschlüsselung von Codes thematisiert. Die Leserschaft sollte bereit sein, sich mit einem unkonventionellen Erzählstil und einer Erzählung, die sich selbst kommentiert, auseinanderzusetzen.

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